Dem Arbeitskreis gehören katholische, evangelische und evangelisch freikirchliche Christen, darunter Haupt- und Ehrenamtliche, aus Gemeinden im Prenzlauer Berg an.
Er wurde 2001 für die Organisation eines ökumenischen Straßenfestes gegründet. Deshalb nannte er sich zunächst „Arbeitskreis Ökumenisches Straßenfest“ (AKÖS). Das erste ökumenische Straßenfest fand im September 2002 rund um die Gethsemanekirche statt. Zwei weitere Straßenfeste folgten (2004, 2007).
Daneben unterstützte und organisierte der Ökumenische Arbeitskreis andere öffentliche ökumenische Veranstaltungen, wie z.B. eine Ausstellung über Zeugen Gottes in Berlin, den Erinnerungsweg zum 70. Jahrestag der Reichs-Pogromnacht am 9. November 2008 auf der Schönhauser Allee, eine ökumenische Bibelwoche im März 2009 und die Ausstellung „Keine Gewalt“.
Ausstellung Keine Gewalt
Die Ausstellung „Keine Gewalt“ wurde anlässlich des 20. Jahrestages der Friedlichen Revolution - mit Unterstützung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur - vom Ökumenischen Arbeitskreises Prenzlauer Berg erarbeitet und im Juli 2009 erstmals in den Schönhauser Allee Arcaden (Berlin) gezeigt.
(tabellarischer Überblick über den Inhalt und Umfang der Wanderausstellung, weitere Stationen der Ausstellung)
Die Ausstellung bietet eine anschauliche Darstellung der historischen Ereignisse des Herbstes '89 und vermittelt darüber hinaus einen Einblick in die Geschichte des gewaltfreien Widerstandes von der Bergpredigt Jesu, über Gandhi und Martin Luther King bis in die Gegenwart.
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Vom 19. April bis 1. Mai 2010 wurde die Ausstellung im Martin-Luther-King-Haus Schmiedeberg gezeigt. Beim Ökumenischen Kirchentag in München vom 12.- bis 15. Mai 2010 war die Ausstellung (in Teilen) unter dem Titel: „Der Weg der Gewaltlosigkeit“ in der Kleinen Eissporthalle (Trainingshalle) im Olympiapark zu sehen. Die Ausstellung wurde für den Ökumene-Innovativ-Preis des Ökumenischen Kirchentages nominiert. In Berlin wird die Ausstellung (in Teilen) beim Friedensfestival Unite the Nation am Brandenburger Tor vom 6. bis 8. August 2010 zu sehen sein. |